Störfelder als Arbeitsfeld

Die Ray-Detection-Gun

RayDetectionGun


(Hinweis: Im Rahmen des aktuellen Interesses setze ich diesen Beitrag aus dem Oktober 2015 wieder nach oben.)

Im Mai 2015 war ich auf der Suche nach ungewöhnlichen und bisher ungehörten Samples. Die öffentliche Diskussion über Elektrosmog und meine Experimente im Themenfeld „Ätherophon“brachte mich auf die Idee hörbare hochfrequente Felder als Sample zu benutzen. Ich fand bei meiner SucBausatzhe einen Bausatz für einen E-Smog-Detektor und dann kam der Urlaub und ich vergaß das Vorhaben.

Anfang September machte ich wieder an die Arbeit und entdeckte auf meiner ToDo-Liste diesen Task. Ich besorgte mir den schliesslich den Bausatz und veränderte das Ding nur ein wenig für meine Zwecke. Eine schiebbare Antenne und ein LineOut waren das Einzige was an der SMD-Platine ohne kompliziertes Operationsbesteck zu verändern war. Ausserdem stopfte ich das Ganze in ein futuristisches funktionales Gehäuse, welches meinem Fieldrecordingambitionen entgegen kam. Die Ray-Detection-Gun
Angestöpselt an meinen Tascam-Rekorder erfoschte ich das weite Feld der nieder- und hochfrequenten Weiten.
Das Abhören elektromagnetischer & hochfrequenter Felder ist der Infrarotfotographie  sehr ähnlich- nur in einem anderen Frequenzspektrum. Es brummt und surrt, rhytmische Klikker und gepulste düstere Bässe werden dank des Detektors hör- und aufnehmbar. Fieldrecording im bisher unhörbaren Bereich.
Wie immer muss ich nach meinen Fieldrecording-Streifzügen das Material sichten, abhören und gegebenenfalls bearbeiten.
Weiter unten findet ihr einen Song aus den geernteten Sounds- mal sehen wo mich das Ganze so hinführt.
(Update vom 1.Mai 2016: Nach Berlin! Ich wurde eingeladen meine RayDetectionGun  im Rahmen des großen Preises des Music Tech Fest in Berlin zu präsentieren. Wundervoll!)